Revolutionale – Internationaler Runder Tisch 2026: Democratic Memories. Democratic Futures

Revolutionale – Internationaler Runder Tisch 2026: Democratic Memories. Democratic Futures

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Vom 8. bis 10. Oktober 2026 wird Leipzig zum internationalen Treffpunkt für Demokratie und Zivilgesellschaft. Über 70 Vertreter*innen aus Europa und aller Welt diskutieren über demokratisches Zusammenleben, zivilen Widerstand und die Zusammenhänge ökologischer, politischer und gesellschaftlicher Transformationen.

Zum öffentlichen Auftakt fragen wir – 40 Jahre nach Tschornobyl – nach der Rolle von Umweltbewegungen für die Demokratie.

Öffentlicher Auftakt
„Democratic Memories. Democratic Futures“: Umweltaktivismus als demokratische Praxis
Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr 

Umweltbewegungen sind wichtiger Teil zivilgesellschaftlichen Handelns – doch Themen, Aktionsformen und gesellschaftliche Bedingungen verändern sich.
Zur Eröffnung des Internationalen Runden Tisches beleuchten Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt (BUND) und Mascha Schädlich (Konzeptwerk Neue Ökonomie) Umweltaktivismus und Klimabewegungen aus unterschiedlichen Perspektiven: von politischen und juristischen Fragen des Klimaschutzes bis zu neuen Formen sozialökologischen Engagements.

Was hat sich verändert, was verbindet die Generationen – und welche Rolle spielt ökologisches Engagement für eine demokratische Zivilgesellschaft? Die begleitende Performance belarusischer Künstler*innen »Die Stille dröhnt« erinnert an die Tschornobyl-Katastrophe vor 40 Jahren und ihre prägende Bedeutung für Umweltbewegungen.

Den Abschluss der Konferenz widmen wir den Stimmen unserer Erinnerungskultur: wem hören wir zu und welche Perspektiven bleiben unsichtbar?

Öffentliche Abschlussdiskussion
„Wem hören wir zu?“ Plurale Erinnerungen in Zeiten von Krieg und Autoritarismus
Samstag, 10. Oktober, 20.30 Uhr

Erinnerungen sind nie nur ein Blick zurück: Sie prägen, wie Gesellschaften ihre Gegenwart verstehen und ihre Zukunft gestalten.
Zum Abschluss richtet das Kolegium Europy Wschodniej (Wroclaw) den Blick auf die Erinnerungen der Vielen.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden der Konferenz werden zentrale Perspektiven, Erfahrungen und Fragen der Konferenztage in einer Abschlussdiskussion zusammengeführt: Welche Geschichten werden gehört, welche bleiben unsichtbar? Und welche Bedeutung hat eine plurale Erinnerungskultur in Zeiten von Krieg und wachsendem Autoritarismus?

Begleitet wird das Closing von einer Performance der ukrainischen Künstlerin Zlata Zhuravlova, die Lyrik und Musik miteinander verbindet und dem IRT26 somit einen bewegenden persönlichen Abschluss verleiht. In Kooperation mit dem Kolegium Europy Wschodniej (Wroclaw) und dem Polnischen Institut Berlin Filiale Leipzig.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Die Revolutionale ist ein Projekt der Stiftung Friedliche Revolution zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Menschenrechte, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel. Ziel ist es, mit der Friedlichen Revolution von 1989 als Basis unserer Werte Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kultur und Demokratiearbeit zu vernetzen und internationale Freiheits- und Demokratiebewegungen sichtbar zu machen.

Informationen zur Revolutionale und zum IRT finden Sie auf der Projektseite: www.revolutionale.de

Foto IRT 2023: Sandrino Donnhauser

Die Revolutionale der Stiftung Friedliche Revolution wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Die Maßnahme wird gefördert durch die Stiftung deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Stadt Leipzig, Referat Internationale Zusammenarbeit, und der Sparkasse Leipzig. 

Additional Details

Ablaufdatum - 12.10.2026

 

Datum und Uhrzeit

08.10.2026 | 19:30 bis
10.10.2026 | 22:00
 

Veranstaltungsarten

 

Veranstaltungskategorie

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