Start war am 1. Februar 2026 mit einer Veranstaltung in Wittenberg unter dem Motto „Sind wir noch zu retten?“. Knapp 100 Menschen aus 30 Orten in Ost und West folgten der Einladung in die Lutherstadt und bezeugten ihre Verbundenheit mit dem Projekt. Ihre Antwort auf das Motto des Treffens war: „Wir sind zu retten, wenn wir nur zusammenstehen.“ Mit dabei im Malsaal der Wittenberger Cranach-Stiftung waren neben vielen anderen der Oberbürgermeister der Lutherstadt, Torsten Zugehör, der Friedensbeauftragte der EKD, Bischof Friedrich Kramer, der BUND-Gründer und Ehrenvorsitzende Hubert Weiger sowie Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel.
Die Erinnerung an Christian Führer und Friedrich Schorlemmer lässt viele von uns – gerade in dieser von Krisen und Kriegen überschatteten Zeiten – nicht los. Unvergessen ist ihr gewaltloses Streiten für eine friedliche Welt, gegen die gnadenlose Zerstörung der Schöpfung und gegen die weltweite Ungerechtigkeit. An verschiedenen Orten, in Leipzig und Wittenberg, haben sie trotz aller Unterschiede als Freunde dafür gekämpft.
Ihr Vermächtnis ist aktueller denn je und mahnt uns, für eine menschlichere, friedlichere Welt einzutreten.
Friedrich Schorlemmer (li) und Christian Führer (re)
Das ist letztlich auch das Grundanliegen der Stiftung Friedliche Revolution, zu deren Gründung und Arbeit beide auf je eigene Weise maßgeblich beigetragen haben. Der Freundeskreis will genau das wachhalten und sich in diesem Geist auch heute engagieren.
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Annette Körner (Leipzig)
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Martin Schorlemmer (Schönwalde)
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Torsten Zugehör (Lutherstadt Wittenberg)
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