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Stiftung Friedliche Revolution verleiht zum neunten Mal Filmpreis „Leipziger Ring“

Die Stiftung Friedliche Revolution verleiht in Zusammenarbeit mit DOK Leipzig in diesem Jahr zum neunten Mal den Filmpreis „Leipziger Ring“. Mit dem Preis wird ein Dokumentarfilm ausgezeichnet, der das bürgerschaftliche Engagement von Menschen in aller Welt und ihr gewaltloses Ringen um Demokratie, Menschenrechte und die Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen beispielhaft dokumentiert.

Auszeichnung bei DOK Leipzig wird nach Publikumsentscheid am 2. November verliehen

Die Stiftung Friedliche Revolution verleiht in Zusammenarbeit mit DOK Leipzig in diesem Jahr zum neunten Mal den Filmpreis „Leipziger Ring“. Mit dem Preis wird ein Dokumentarfilm ausgezeichnet, der das bürgerschaftliche Engagement von Menschen in aller Welt und ihr gewaltloses Ringen um Demokratie, Menschenrechte und die Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen beispielhaft dokumentiert. Der Preis kann aber auch Filmemacher/innen würdigen, die ihren Film mutig und unter großem persönlichem Einsatz gegen alle Widerstände und alle Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit realisiert haben. 

Der Preis ist seit 2017 mit 2.500 Euro dotiert und wird am 2. November im Rahmen der Preisverleihung des DOK-Festivals gemeinsam mit den anderen Auszeichnungen überreicht. Wie in den beiden Vorjahren erfolgt die Entscheidung über den Gewinnerfilm wieder durch das Festivalpublikum. Für den Preis hat die Stiftung folgende fünf Filme nominiert: 

Exodus: Täglich wollen Tausende Afghanen ihr iranisches Exil verlassen. Im Rückkehrzentrum in Teheran trifft die Sehnsucht nach Heimat auf die iranische Bürokratie. Menschlich, komplex, augenöffnend.
Director: Bahaman Kiarostami/ Iran, 2019, 80’

Girls of Paadhai: In einem Frauenhaus im südlichen Indien stehen Mädchen vor der Entscheidung zwischen Ausbildung und früher Verheiratung. Doch wie viel Entscheidungsfreiheit erlaubt die Tradition überhaupt?
Director: Natalia Preston/ Germany, 2019, 90’

Spuren: Eine Spurensuche bei den Opferfamilien nach dem Ende des Prozesses gegen die Mittäter des selbsternannten Nationalsozialistischen Untergrunds. Ein Film über das Weiterleben – trotz allem.
Director: Aysun Bademsoy/ Germany, 2019, 90’

Tiny Souls: Drei syrische Kinder in einem Lager für Geflüchtete in Jordanien. Ihr Erleben von Flucht und Exil, begleitet in Empathie, aber auch ins andauernd Historische hinausweisend.
Director: Dina Naser/ Jordan, Qatar, Lebanon, France, 2019, 85’

We the People: Wie könnte es aussehen, wenn Bürgerinnen und Bürger wirklich gesellschaftlich mitreden? Das Dokument eines praktischen Experiments in Demokratie von unten – mit nachhaltigem Lernwert.
Directors: Claudine Bories, Patrice Chagnard, France, 2019, 102‘