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Corona zum Trotz: „Klänge der Hoffnung“ macht weiter

Das Projekt „Klänge der Hoffnung“ der Stiftung Friedliche Revolution in Leipzig will auch in Corona-Zeiten mit und durch Musik zu Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen beitragen. Den Auftakt bildete das Livestream-Konzert am 25. April im Leipziger WERK2, das vom unabhängigen Livestream-Kanal LeipStream aus dem Soziokulturellen Zentrum auf Youtube und auf Facebook übertragen wurde.

Projekt der Stiftung Friedliche Revolution bietet Livestream- und andere Konzerte im Internet

Das Projekt „Klänge der Hoffnung“ der Stiftung Friedliche Revolution in Leipzig will auch in Corona-Zeiten mit und durch Musik zu Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen beitragen. Dazu nutzte das Projekt in jüngerer Zeit zwei digitale Angebote, die auch über die Stadt Leipzig und den westsächsischen Raum hinaus auf große Resonanz gestoßen sind. 

Den Auftakt bildete das Livestream-Konzert am 25. April im Leipziger WERK2, das vom unabhängigen Livestream-Kanal LeipStream aus dem Soziokulturellen Zentrum auf Youtube und auf Facebook übertragen wurde. Das Publikum hatte zu Hause am Bildschirm die Möglichkeit, live zu applaudieren oder auch Kommentare zu senden (siehe das Video auf YouTube). 

Dieser Tage folgte ein Video mit einem halbstündigen Konzert, das im großen Saal des Leipziger Gewandhauses im Rahmen der Reihe #leipzigklingtweiter aufgezeichnet wurde und seit 11. Mai im Internet unter www.youtube.com/watch?v=t8RyAD9Pod0&t=9s zu sehen ist. Die vom Gewandhaus ins Leben gerufene Reihe präsentiert Musiker und Musikerinnen aller Genres, von Klassik über Jazz bis zur Weltmusik, um Menschen, auch wenn die Musikbühnen geschlossen bleiben müssen, „vielfältig zu begeistern – in ihrem Zuhause und in ihrem Herzen“. 

Diese Vielfalt kommt auch im Beitrag des Ensembles „Klänge der Hoffnung“ zum Tragen. Zu hören sind u.a. ein traditioneller hebräischer Tanz, eine zeitgenössische iranische Komposition, ein polnisches Volkslied, das berühmte „Air“ aus der 3. Orchestersuite von Johann-Sebastian Bachs sowie traditionelle Klezmer-Musik.

Spendenaktion erbrachte 1.845 Euro für in Not geratene Musiker*innen

Mit dem Livestream-Konzert verbunden war der Aufruf, in Not geratene freiberufliche Musiker*innen mit einer Spende zu unterstützen. Diesem Aufruf folgten über drei Dutzend Zuschauer*innen. In den Tagen danach gingen insgesamt 1.845,00 Euro auf dem Spendenkonto der Stiftung Friedliche Revolution ein. Der Betrag ist mittlerweile an den Sächsischen Musikrat  übergeben worden, der mit seinem Nothilfefonds gewährleistet, dass das Geld auch an in Not geratene freiberufliche Musiker*innen gelangt. Dazu Projektleiter Tilmann Löser: „Wir danken allen Spendern und Spenderinnen sehr herzlich für die großzügige Unterstützung unserer Initiative.“