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Dokumentation zum Freiheits- und Einheitsdenkmal


Umschlag Dokumentation Freiheits- und Einheitsdenkmal

Mit einer ausführlichen Dokumentation wollen die Stiftung Friedliche Revolution und das Archiv Bürgerbewegung e.V. die Entstehungsgeschichte des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin und Leipzig sowie das Ringen um die Verwirklichung der Idee nachzeichnen.

Einleitung, Vorwort und die einzelnen Kapitel stehen Ihnen als PDF-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung. Das Weiterverbreiten ist nur nach Einverständnis der Herausgeber erlaubt.

 

Einleitung des Herausgebers der Materialsammlung

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Vorwort des Verfassers Gunter Weißgerber

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Kapitel 1

Große Freiheit 89 – der Beginn der Diskussion über ein Berliner Denkmal der deutschen Einheit. „Eine Stadt ohne Denkmäler ist wie eine Wohnung ohne Bilder“. Mit diesen Satz illustrierte der Präsident der Bundesbaudirektion das Anliegen der von ihm mitbegründeten „Initiative Denkmal Deutsche Einheit“.

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Kapitel 2

Im Jahr 2007 gibt es einen erneuten Antrag von Bundestagsabgeordneten zur Errichtung eines Freiheits- und Einheits-Denkmals in Berlin. Dagegen protestieren Ostdeutsche Bundestagsabgeordnete aus Leipzig und fordern auch in Leipzig als Stadt der Friedlichen Revolution ein Denkmal zu errichten und initiieren einen Änderungsantrag. Dieser Änderungsantrag, der von 75 Parlamentariern unterstützt wird, entfacht eine lange Diskussion und Streit im Bundestag. Ende 2008 wird dann beschlossen, auch ein Denkmal in Leipzig zu bauen.

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Kapitel 3

Der Beginn der Debatte zur Umsetzung der Errichtung eines Freiheitsdenkmals in Leipzig erfolgt zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution 2014. In den nächsten Monaten beginnt ein Internationaler Gestaltungswettbewerb mit Bürgerbeteiligungsforen und Jugendwerkstätten.

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Kapitel 4

Das Scheitern der Denkmalsumsetzung in Leipzig und die Beendigung des Wettbewerbsverfahrens.

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Kapitel 5

Der Neuanlauf für ein neues Verfahren zur Errichtung eines Freiheitsdenkmals in Leipzig.

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Beschlußvorlage des Stadtrates zur Sitzung am 18.10.2017

Beschlussvorschlag:

  1. Zur Umsetzung der Ratsbeschlüsse RBV-2127/14 vom 16.07.2014 und des Haushaltsbeschluss A 129/15 zum Leipziger Einheits- und Freiheitsdenkmal wird der Prozess der Entwicklung und Umsetzung eines breiten Beteiligungsprozesses mit dem Ziel der Erarbeitung eines Verfahrensvorschlages für den Stadtrat für die Realisierung eines Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals der Stiftung Friedliche Revolution übertragen.
  2. Zwischen der Stiftung Friedliche Revolution und der Stadt Leipzig wird eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Die Stiftung Friedliche Revolution erhält in den Haushaltsjahren 2017 und 2018 von der Stadt Leipzig für Personal- und Sachkosten jeweils 40.000 EUR. Die Deckung erfolgt aus dem PSP Element 1.100.28.1.0.01.01.08.
  3. Die Stiftung Friedliche Revolution stimmt ihr Konzept mit dem bereits bestehenden Begleitgremium Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal ab.

Sachverhalt:

Die Ratsversammlung hat den Oberbürgermeister mit Ratsbeschlüssen von 2014 und 2015 beauftragt, nach der gescheiterten Realisierung eines Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals im Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs von 2011 an der würdigen Erinnerung der Friedlichen Revolution vom Herbst 1989 im öffentlichen Raum festzuhalten und zu gegebener Zeit nach einem breiten Beteiligungsprozess einen neuen Verfahrensvorschlag vorzulegen. Sie hat dafür auf zwei Haushaltsjahre verteilt jeweils Mittel eingestellt, sowie mit Haushaltsbeschluss 2017/2018 der Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Dezernat Kultur/Kulturamt ab Oktober 2017 zugestimmt. Das Besetzungsverfahren ist in Vorbereitung. Im Ergebnis des durchgeführten und beendeten Verfahrens war u.a. festgestellt worden, dass für den Prozess des Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals und dessen Akzeptanz in der Bürgerschaft der Stadtverwaltung ein Partner aus der Zivilgesellschaft fehlte. Nachdem im Juni 2017 im Deutschen Bundestag das Bekenntnis für die Freiheits- und Einheitsdenkmale in Berlin und Leipzig erneuert wurden, soll nunmehr in Leipzig der Prozess neu in Gang gesetzt werden. Die Stadtverwaltung sieht in der Stiftung Friedliche Revolution, die sich seit langem für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig engagiert , den starken Partner in der Zivilgesellschaft und geeigneten Akteur für die Entwicklung und Durchführung eines Beteiligungsprozesses mit dem Ziel der Erarbeitung eines Verfahrensvorschlages für den Stadtrat. Der Stiftung sollen dafür in den Jahren 2017 und 2018 aus bereits im Haushalt eingestellten Mitteln jeweils 40.000 EUR zur Verfügung gestellt werden. Der Standort für ein künftiges Denkmal ist dabei völlig frei. Der Vorschlag, ihn mit der Entwicklung des Matthäikirchof zu verbinden, ist lediglich eine Idee, die im weiteren Verfahren mit betrachtet werden kann. Zwischen der Stiftung Friedliche Revolution und der Stadt Leipzig wird eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Die Stiftung Friedliche Revolution stimmt ihren Verfahrensvorschlag mit dem Begleitgremium Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal ab.