Wir Gehen Weiter

Sonstige Texte

Laudatio auf Christian Führer von Margot Käßmann

Anlässlich der Verleihung des Wilhelmine-von Bayreuth-Preises für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt
Prof. Dr. Margot Käßmann
Bayreuth 3. April 2014

Kann eine Pfarrerin aus dem Westen überhaupt einen Pfarrer aus dem Osten laudatieren – die Frage habe ich mir gestellt, als Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe mich in einem Telefonat freundlich-eindringlich bat, eben dies zu tun. weiter lesen

Christian Führer mit Bayreuth-Preis geehrt

Pfarrer Christian Führer, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Stiftung Friedliche Revolution, ist am 4. April mit dem „Wilhelmine-von Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Für den erkrankten Preisträger nahmen seine Tochter Katharina Köhler und seine Söhne Sebastian und Martin Führer die Auszeichnung bei einem Festakt am 4. April in Bayreuth entgegen. weiter lesen

Berliner Pfarrerin Ruth Misselwitz mit Verdienstkreuz geehrt

Die Berliner Pfarrerin Ruth Misselwitz ist am 26. Februar mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die hohe Ehrung nahm der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in der Berliner Senatskanzlei vor. Die 62-Jährige gehört seit Jahren dem Kuratorium der Stiftung Friedliche Revolution an. weiter lesen

Solidaritäteserklärung zum friedlichen Kampf der Menschen in der Ukraine für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Seit Wochen verfolgen wir mit Anteilnahme und Sorge die wechselvollen Ereignisse und Vorgänge in Kiew und anderen Städten für den weiteren Weg der Ukraine. Die Absetzung des diktatorischen Staatschefs, die Freilassung von Julia Timoschenko und die Festlegung von Neuwahlen sind teuer erstrittene Fortschritte, die viele Tote und Verletzte gefordert haben. weiter lesen

Stiftung solidarisch mit Opposition in der Ukraine

Die Stiftung Friedliche Revolution hat sich mit der Opposition in der Ukraine solidarisch erklärt. „Mit Hochachtung verfolgen wir Ihre Beharrlichkeit und Solidarität untereinander“, heißt es in einem Schreiben, das zahlreiche Akteure und Sympathisanten der Friedlichen Revolution in der DDR an die ukrainische Opposition gerichtet haben. Darin würdigen die Initiatoren den Mut und die Entschlossenheit, mit der die Opposition „mit Füßen und Fahnen“ über die Grundwerte Europas auf der Straße abstimmt, und ermuntern dazu, sich die gewaltlose Ausdauer zu bewahren.

Das Schreiben an die ukrainische Opposition, das die Namen von mehr als 70 Unterzeichnern trägt, hat folgenden Wortlaut: weiter lesen

Stiftung Friedliche Revolution erinnert mit Kalender an Sturz der SED vor 25 Jahren

» Wöchentliche Chroniken, Texte und Bilder wollen Revolutionsjahr 1989 nachzeichnen

Mit einem Kalender will die Stiftung Friedliche Revolution im kommenden Jahr an die Ereignisse erinnern, die 25 Jahre zuvor zum Sturz der SED geführt haben. Der in Leipzig erschienene Wochenkalender enthält neben dem wöchentlichen Kalendarium für das Jahr 2014 eine Chronik, die an Vorgänge und Ereignisse der fraglichen Tage des Revolutionsjahres 1989 erinnert, sowie Bilder und Texte, die auf Hintergründe und Zusammenhänge verweisen. weiter lesen

Videobotschaft von Briar March

» Videobotschaft von Briar March der ersten Preisträgerin des Leipziger Rings von 2010

Guten Abend,

mein Name ist Briar March. Ich habe vor zwei Jahren den Preis für meinen Film There Once Was an Island bekommen. Darin geht es um ein abgelegenes Atoll im Südpazifik und die Bewohner, die auf diesem Atoll leben. Sie versuchen, gemeinsam eine Entscheidung darüber zu finden, ob sie auf ihrer Insel bleiben oder diese verlassen aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels. weiter lesen

Bilder des Glaubens – Wie prägt das Christentum die Demokratie?

» Vortrag von Johanna Haberer beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 3. Juni 2011 in Dresden

Ich möchte in dieser kleinen halben Stunde keine systematische-theologischen Überlegungen zu der Beziehung Christentum und Demokratie vortragen, ich möchte mich auch nicht einlassen auf die schwierige Geschichte, die die Kirchen mit der Demokratie hatten und auf die langwierige Suche nach einer Kirche im Sozialismus. weiter lesen

"Wenn der Glaube Berge versetzt"

» Andacht von Ruth Misselwitz beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 2. Juni 2011 in Dresden

Das Magnificat, der Lobgesang der Maria - hier in einer Übersetzung aus der Bibel in gerechter Sprache gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Texten des 2. Testamentes. In diesem Lied erscheint uns eine Maria, die selbstbewusst, rebellisch und aufsässig ihr Schicksal als erniedrigte Sklavin beschreibt, die unter der Last der Mächtigen und Gewalttätigen zu leiden hat. weiter lesen

Impulse für den zweiten Teil der Friedlichen Revolution

» Dankesrede von Christian Führer bei Entgegennahme des Regine-Hildebrandt-Preises
am 6. Mai 2011 in Bielefeld

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Mitmenschen!In einem Interview wurde Regine Hildebrandt gefragt: "Wenn Sie nicht Ministerin im Land Brandenburg wären, sondern eine biblische Figur sein könnten – haben Sie Lust, irgendeine zu sein?"... weiter lesen

Aufruf zur Mahnwache am Samstag, den 12.02.2011

Leipzig, 10.02.2011: Die Stiftung Friedliche Revolution in Leipzig und die Vereinigung Arabischer Studenten und Akademiker VASA e.V. rufen für Samstag, den 12.02.2011, um 14.30 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Nikolaikirchhof als Zeichen der Solidarität mit allen friedlich Demonstrierenden in Ägypten auf. weiter lesen

Offener Brief der Stiftung Friedliche Revolution an die Demonstranten in Ägypten

Im Herbst 1989 haben die Menschen in der ehemaligen DDR mit ihrem mutigen Einsatz für Freiheit und Demokratie das SED-Regime zum Einsturz gebracht und damit die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten ermöglicht. Die Menschen sind damals mit den Parolen „Wir sind das Volk“ und „Keine Gewalt“ friedlich auf die Straße gegangen, nachdem zuvor viele von ihnen in den Kirchen um den Geist der Gewaltlosigkeit gebetet hatten. Sie haben ihre Angst überwunden und ihre Hoffnung auf gewaltfreie Veränderungen gesetzt. weiter lesen

Rede von Werner Schulz beim Festakt im Gewandhaus

Herr Bundespräsident, Frau Bundeskanzlerin: Der Kommentar zu diesen eindrucksvollen und soeben gesehenen Bildern könnte lauten: In einer Weise, wie es die Weltgeschichte noch nicht gesehen, hat das Volk in Deutschland seine Revolution gemacht. Hat es mit wenigen Ausnahmen die Gewaltäußerungen gescheut.“ weiter lesen

Erklärung der Stiftung Friedliche Revolution zum 9. Oktober 2010

Der 9. Oktober 1989 ist das Kerndatum der Friedlichen Revolution in der DDR! Ausgehend von den Leipziger Innenstadtkirchen versammelten sich 70.000 Menschen und zogen letztlich unbehelligt von der Staatsmacht über den Innenstadtring. Der Tag steht für das demokratische, mutige, kreative Engagement der Menschen in der DDR, die, ihre Angst überwindend, friedlich und gewaltfrei ihre Freiheit und letztlich die Einheit unseres Landes errungen haben. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ und „Keine Gewalt“ stellten sie sich mutig den bewaffneten Staatsorganen entgegen und trugen damit maßgeblich zum Sturz des DDR-Regimes bei. So wurde der 9. Oktober zum Tag der Entscheidung. weiter lesen

Nachruf auf Bärbel Bohley

1982 gründete Bärbel Bohley mit Katja Havemann die Gruppe „Frauen für den Frie­den“. Ein Jahr später wird sie aus dem Bezirksvorstand des Verbandes Bildender Künstler der DDR ausgeschlossen. weiter lesen

Rede von Michael Kölsch zum 8. Mai auf dem Lindenauer Markt/Leipzig

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir erinnern uns heute, am 8. Mai 2010, an die Befreiung unseres Landes von Krieg und Faschismus vor nunmehr 65 Jahren. Und stellen einmal mehr fest: der kritische Blick in die Vergangenheit, das Bestreben, Geschichte zu verstehen und die gewonnenen Erkenntnisse zu vermitteln, ist das Fundament für Frieden, Freiheit und letztlich für das Wohlergehen und Glück eines jeden von uns. weiter lesen

Predigt von Christian Führer zum Hohen Friedensfest in Augsburg am 8. August 2010

Liebe Festgemeinde!

Jahr für Jahr erwirbt sich Augsburg mit dem Hohen Friedensfest gewissermaßen neu den Titel « Friedensstadt ». Die Erinnerung geht zurück an den Augsburger Religionsfrieden von 1555, der das friedliche, gleichberechtigte Zusammenleben von Katholiken und Protestanten zunächst provisorisch ermöglichte bis zu einem endgültigen Vergleich, der, Zitat, „nicht anders denn durch christliche, freundliche, friedliche Mittel“ erstrebt werden sollte. Es kam furchtbar anders!... weiter lesen

Die Stiftung Friedliche Revolution trauert um die „Mutter der Solidarność” Anna Walentynowicz

Anna Walentynowicz war eine ebenso mutige wie ungewöhnliche Frau. Ihr Leben lang hat sie sich für Gerechtigkeit und gegen Gewalt eingesetzt. Am 10. April ist sie mit 95 weiteren Passagieren beim Absturz der polnischen Präsidentenmaschine über Smolensk ums Leben gekommen. Der Warschauer Publizist Adam Krzeminski, der auch dem Kuratorium unserer Stiftung angehört, erinnert an einige der ungewöhnlichen Lebensstationen von Anna Walentynowicz... weiter lesen

Pressekonferenz zur Gründung der Stiftung Friedliche Revolution am 9.10. 2009

Die Pressekonferenz zur Gründung der Stiftung Friedliche Revolution fand am 9.10. 2009 im Historischen Gemeindesaal der Nikolaikirche statt. Es nahmen teil: Liane Plötzitzka-Kämpf, Michael Kölsch, Prof. Dr. Rainer Vor (Vorstandsvorsitzender), Christian Führer, Friedrich Schorlemmer und Werner Schulz. weiter lesen