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Pressemitteilung zum erfolgreichen Ringen der Bürgerinitiative „Freie Heide“ um eine zivile Nutzung des „Bombodrom“ in Nordbrandenburg

Leipzig, 28. April 2010.  Die Stiftung Friedliche Revolution hat der Bürgerinitiative „Freie Heide“ zum erfolgreichen Ringen um eine zivile Nutzung des ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatzes in der nordbrandenburgischen Heidelandschaft gratuliert. Er danke allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für Glauben, Hoffnung und jahrelanges zähes Ringen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben, schrieb der frühere Nikolaikirchenpfarrer Christian Führer im Namen der Stiftung in einem Brief an den langjährigen Freie-Heide-Sprecher Benedikt Schirge.

Die Mitteilung aus dem Bundesverteidigungsministerium über den Verzicht auf das „Bombodrom“  sei eine Mut machende, gute Nachricht. 15 Jahren Rechtsstreit habe den Einsatz der Bürgerinitiative zum Erfolg geführt. „Recht und Gerechtigkeit einmal einträchtig beieinander!“, fügte Pfarrer Führer hinzu.

Zwischen den Protesten der Bürgerinitiative „Freie Heide“ und der „Stiftung Friedliche Revolution“ gebe es viele Parallelen: das Handeln im Geist der von JESUS gelehrten Gewaltlosigkeit sowie die Verbindung von Friedensgebet und Demonstration. Dafür stehe das Modell „Altar und Straße“. Beide gehörten zusammen, im Gegensatz zu der jesusfeindlichen Praxis einer langen Vergangenheit von „Thron und Altar“.

Weiter heißt es in dem Brief: „Wir wissen, dass Frieden nicht mit militärischer Gewalt herbeigebombt werden kann, was die Situation im Irak und in Afghanistan furchtbar vor Augen führt.“ „Keine Gewalt“ und „Wir sind das Volk“ sei das Erfolgsrezept der Friedlichen Revolution von 1989 und der Bürgerinitiative „Freie Heide“ und zeige, dass Veränderungen von unten ebenso möglich sind wie ein Zusammengehen und gemeinsames Vorgehen sehr unterschiedlicher gesellschaftlicher Kräfte.

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Den vollständigen Wortlaut des Schreibens finden Sie hier.

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