Wir Gehen Weiter

25. Juni 2016: Podiumsdiskussion: „Studentisches Engagement damals und heute“

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Die Stiftung Friedliche Revolution lädt gemeinsam mit der Universität Leipzig und mit Unterstützung des Alumni-Vereins der Medizinischen Fakultät zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des diesjährigen Alumni-Treffens ein. Diese findet am 25. Juni 2016 um 16.30 Uhr im Audimax der Universität Leipzig statt.

Aufhänger der Diskussion sind die beiden Bilder "Arbeiterklasse und Intelligenz" von Werner Tübke und „Aufrecht stehen…“ von Reinhard Minkewitz. Die beiden Bilder hängen seit etwas mehr als einem Jahr in unmittelbarer Nähe zueinander in der Universität. Der Schriftsteller Erich Loest gab „Aufrecht stehen…“ vor fast 10 Jahren in Auftrag, um „Arbeiterklasse und Intelligenz“ um eine weitere Sicht auf die Studierenden und die Akademikergeneration der 1950er und 1960er Jahre zu ergänzen.

Anhand des Spannungsverhältnisses dieser beiden Bilder wollen wir darüber diskutieren, welche Bedeutung studentisches Engagement zu unterschiedlichen (Umbruchs-)Zeiten an der Universität Leipzig, aber auch darüber hinaus gespielt hat und heute noch spielt.

Moderiert wird die Diskussion von Jessica Brautzsch, freie Journalistin. Es diskutieren der ehemalige Pfarrer der Thomaskirche, Christian Wolff, Stephan Bickhardt, ehemaliger Studentenpfarrer in Leipzig und heute Polizeiseelsorger sowie Marcel Wodniock, bis November 2015 Sprecher des StuRa Leipzig.
Der Eintritt ist frei.

10. Mai 2016: Podiumsdiskussion: "Leipzig. Hauptstadt der Demonstrationen?
Gerät der Straßenprotest zum Ritual?"

Leipzig Hauptstadt der Demonstrationen

Die Stiftung Friedliche Revolution lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Sachen und dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. zu einer Podiumsdiskussion über die Demonstrationskultur in Leipzig für den 10. Mai 2016 um 18.00 Uhr in die Universitätsbibliothek Leipzig, Beethovenstraße 6, ein.

Der ehemalige Kommunalpolitiker Holger Tschense wird das Gespräch moderieren, bei dem danach gefragt werden soll, wie ein gesellschaftspolitischer Diskurs konstruktiv ausgetragen werden kann. Dabei zur Sprache kommen soll auch, ob und wie ein Ausweg aus der Spirale von Protest, Gegenprotest, polizeilichem Handeln und parteipolitischen Reaktionen aussehen könnte, wie er vor allem im Leipziger Stadtteil Connewitz immer wieder abläuft.

Anmeldungen werden per E-Mail sachsen@fes.de oder per Fax (0341–9605091) erbeten. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

17. März 2016: Schülerfilm "Show me Democracy!" vom "Förderprogramm Demokratisch Handeln" mit lobender Erwähnung geehrt

Der Schülerfilm "Show Me Democracy", der im vergangenen Jahr bei einem Projekt der Stiftung Friedliche Revolution entstanden ist, ist von der Jury des Wettbewerbs "Förderprogramm Demokratisch Handeln" als eines von 32 Projekten mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet worden. Zur Begründung bescheinigte die Jury dem Film eine herausragende und demokratiepädagogische Qualität. Als Auszeichnung können die Projektteilnehmer nun am Jugendkongress in Berlin teilnehmen.

Der Vorstand der Stiftung Friedliche Revolution gratuliert allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie Daniel Heber und Uwe Willmann als den beiden Projektleitern sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

06. November 2015: Stiftung wünscht weitere Zusammenarbeit mit Leipziger Uni-Rektorin

Schreiben dankt Schücking für ihren Beitrag zur Beendigung des Streits um das Bild "Aufrecht stehen…"

Die Stiftung Friedliche Revolution hat der Leipziger Universitätsrektorin Beate A. Schücking für ihren couragierten Beitrag gedankt, mit dem der mehrjährige Streit um das von Erich Loest angeregte Gemälde „Aufrecht stehen…“ beendet werden konnte. Nur durch ihr Engagement sei es möglich geworden, das Bild des Leipziger Malers Reinhard Minkewitz in räumlicher Nähe zu Werner Tübkes Gemälde „Arbeiterklasse und Intelligenz“ aufzuhängen, heißt es in einem Schreiben, dass die Stiftung an die Universitätsrektorin gerichtet hat. Darin äußert die Stiftung die Erwartung, dass Frau Schücking der Leipziger Universität und der Stadt „als engagierte und mutige Rektorin“ erhalten bleibe. weiter lesen

29. Oktober 2015: Dokumentarfilm über Putsch in Russland 1991 mit "Leipziger Ring" geehrt

Filmpreis-Statue

Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution ging an den ukrainischen Filmemacher Sergei Loznitsa

Der Dokumentarfilm "The Event"(Sobytie) über den Putsch in Russland im August 1991 ist am Donnerstag, 29. Oktober, mit dem „Leipziger Ring“ ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution wurde in der Leipziger Nikolaikirche an Sergei Loznitsa verliehen. Der ukrainische Filmemacher hat in Leipzig bereits mehrere Tauben gewonnen. In seinem 74 Minuten langen Film beschreibt Loznitsa mit Archivbildern das Ende einer Epoche.
Der Leipziger Ring war die erste Auszeichnung, die im Rahmen von DOK Leipzig in diesem Jahr vergeben wurde. weiter lesen

27. September 2015: Show Me Democracy!

Stiftung Friedliche Revolution hat in Leipzig ihren vierten Schülerfilm vorgestellt

Schülerfilm Show Me Democracy, 2015

Die Stiftung Friedliche Revolution hat Ende September in Leipzig ihren vierten Schülerfilm vorgestellt. Er ist 15 Minuten lang und trägt den Titel „Show Me Democracy!“. Das Projekt, das der Frage nachgeht, inwieweit Schulen Lernorte für demokratisches Verhalten sind, entstand erneut in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Schulzentrum in der Messestadt. Für den Film hatte sich eine Arbeitsgemeinschaft der Schule über mehrere Monate intensiv mit dem Grundverständnis von Demokratie vom Altertum bis zu Neuzeit befasst und dabei auch Bildungsexperten und Bildungspraktiker befragt. Zur Sprache kam dabei auch, inwieweit Lehrer wie auch Eltern dazu beitragen können, das Ziel mündiger und kritischer Persönlichkeiten zu erreichen.

Der Film ist auf YouTube zu sehen.

25. September 2015: Stiftung lädt zum "FREI_RAUM" auf den Leuschner-Platz ein

Aktueller Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit der "Bewegung der Unzufriedenen"

Nach dem "Herbstsalon" im vergangenen Jahr bereitet die Stiftung Friedliche Revolution auch für diesen Herbst einen Pavillon für Austausch und Begegnung auf dem Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz vor. Er trägt den Namen "FREI_RAUM für Dialog und Demokratie" und will vom 25. September bis 11. Oktober mit einem breiten Veranstaltungsprogramm sowohl die Friedliche Revolution von 1989 als auch die deutsche Wiedervereinigung von 1990 beleuchten und erlebbar machen. Ein aktueller Schwerpunkt besteht zudem in der Auseinandersetzung mit Ursachen und Folgen der "Bewegung der Unzufriedenen" wie Pegida, Legida und anderen. weiter lesen

31. Juli 2015: Stiftung lädt zu deutsch-ukrainischer Jugendbegegnung ein

Einwöchige Treffen in Leipzig und Kiew zur Aufarbeitung von Diktaturgeschichte

Meet up

Zur Aufarbeitung von Diktaturgeschichte wollen zwei deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen beitragen, die im Oktober in Kiew und Leipzig vorgesehen sind. Träger der jeweils einwöchigen Treffen ist die Stiftung Friedliche Revolution, die bei dem Projekt eng mit dem Ukrainian Center of Intellectual Development (UCID) zusammenarbeitet. Auf dem Programm der Treffen, an dem jeweils zehn junge Menschen aus beiden Ländern teilnehmen, stehen Workshops, Diskussionen und die Besichtigung historischer Orte. Das Projekt, das wesentlich von der Stiftung Erinnerung, Versöhnung, Zukunft gefördert wird, will zudem Gelegenheit bieten, das jeweilige Gastland und seine Menschen kennenzulernen. weiter lesen

10. Oktober 2015: Symposium zu den Werten der Friedlichen Revolution

Stiftung und Nikolaigemeinde in Leipzig wollen über ihre Bedeutung heute diskutieren

Wir sind das Volk

Die Friedliche Revolution im Herbst 1989 wurde stark geprägt durch Werte und Forderungen, die bei den vielen kleinen und großen Demonstrationen im Land auf Plakaten und Transparenten getragen wurden. Vier von ihnen hat die Stiftung Friedliche Revolution zur Grundlage ihrer Charta gemacht: „Keine Gewalt“, „Schwerter zu Pflugscharen“ „Wir sind das Volk“ und „Offen für alle“. Ein gutes Vierteljahrhundert später hat sich in unserem Land und auf der Welt vieles verändert.

Bei einem eintägigen Symposium am 10. Oktober 2015 in der Leipziger Villa Ida, dem Mediencampus der Sparkasse, soll darum gefragt werden, ob diese Parolen und Losungen noch Gültigkeit haben und was sie in unserer Welt heute bedeuten. weiter lesen

1. Juli 2015: Ein Konzertabend der besonderen Art in Leipzig

Die Stiftung Friedliche Revolution hatte zum zweiten Mal das Klavier-"Duo Amal" eingeladen

Leipzig. Es ist nicht alltäglich, einen Künstler am Klavier zu erleben, der Musik nicht nur mit zwei Händen, sondern mit dem ganzen Körper spielt. Und wenn das auch noch zwei Musiker tun, dann ist das schon ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Mit dem israelisch-arabischen Duo Amal (Hoffnung) hatte die Stiftung Friedliche Revolution am 1. Juli 2015 erneut zwei Pianisten nach Leipzig eingeladen, die teils zusammen an einem Flügel oder gemeinsam an zwei Flügeln sowohl klassische wie auch zeitgenössische Werke spielten. weiter lesen

11. Mai 2015: Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche zum Thema „Flüchtlinge“

Das Thema „Flüchtlinge“ stand am 11. Mai 2015 im Mittelpunkt des wöchentlichen Friedensgebets in der Leipziger Nikolaikirche, das Mitarbeiter der Stiftung Friedliche Revolution vorbereitet und gestaltet hatten. In seiner Begrüßung verwies der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor, darauf, dass auch Deutschland wie viele andere Länder in Europa bei der Abwehr von Flüchtlingen auf Abschreckung setze, obwohl unser Land mit seinen Rüstungsexporten sowie seiner Wirtschafts- und Finanzpolitik mit dafür verantwortlich sei, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen. weiter lesen

30. März 2015: Universität Leipzig zeigt Gemälde von Minkewitz und Tübke

Dauerausstellung von "Aufrecht stehen…" und "Arbeiterklasse und Intelligenz" feierlich eröffnet

Reinhard Minkewitz - Aufrecht stehen...
Reinhard Minkewitz: Aufrecht stehen für Herbert Belter, Ernst Bloch, Werner Ihmels, Hans Mayer, Wolfgang Natonek, Georg-Siegfried Schmutzler. Mischtechnik auf Leinwand. 2015.
Foto: Marion Wenzel / Leipzig

Im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig sind seit Montag die beiden Gemälde "Aufrecht stehen… " von Reinhard Minkewitz sowie "Arbeiterklasse und Intelligenz" von Werner Tübke zu sehen. Zum Auftakt der Dauerausstellung hatten die Stiftung Friedliche Revolution und die Universität Leipzig zu einer festlichen Vernissage eingeladen. Beide Kunstwerke können montags bis freitags jeweils zwischen 7 und 21 Uhr besichtigt werden. weiter lesen

30. März 2015: Stiftung übernimmt das Minkewitz-Bild "Aufrecht stehen..."

Leihgabe der Stiftung Friedliche Revolution hängt seit Ende März 2015 im neuen Hörsaalgebäude

Portraet-Minkewitz
Foto: Marion Wenzel / Leipzig

Das 2006 von Erich Loest angeregte Gemälde „Aufrecht stehen…“ des Leipziger Malers Reinhard Minkewitz hängt seit Ende März 2015 im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig. Im gleichen Gebäude wird seither auch das Anfang der 1970er Jahre geschaffene Werk „Arbeiterklasse und Intelligenz“ von Werner Tübke gezeigt. Zum Auftakt der Dauerausstellung beider Großgemälde hatten die Stiftung Friedliche Revolution und die Universität Leipzig für den 30. März 2015 zu einer festlichen Vernissage eingeladen. Beide Kunstwerke können montags bis freitags jeweils zwischen 7 und 21 Uhr besichtigt werden. weiter lesen

03. Februar 2015: Offenes Diskussionsforum 2

Die Einstellung zu Gewalt, ein kritisches Verständnis zur islamischen Religion und Fragen rund um Asyl und Asylbewerberheime standen am 20.1.2015 im Mittelpunkt des ersten Diskussionsforums der Volkshochschule Leipzig, der Stiftung Friedliche Revolution und des Archivs Bürgerbewegung Leipzig. Für kommenden Dienstag, 03. Februar (19.00 Uhr), ist ein weiteres Diskussionsforum vorgesehen, zu dem wieder alle Einwohner und Gäste Leipzigs in die Aula der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3 – 7, eingeladen sind.

(Siehe dazu auch die gemeinsame Pressemitteilung)

19. Januar 2015: Für ein Europa freier Bürger mit offenen Grenzen

ist das Thema eines offenen Diskussionsforums, bei dem am Dienstag, 20. Januar 2015, um 19 Uhr in der Volkshochschule Leipzig die Ängste der Legida-/Pegida-Demonstranten und die ihrer Kritiker zur Sprache kommen sollen. Die Stiftung Friedliche Revolution ist Mitveranstalter und lädt alle Legida-Sympathisanten als auch ihre Kritiker herzlich zum Gespräch über die Forderung Abschottung in Europa, aber auch über die nach Offenheit für und Solidarität mit Menschen in anderen Teilen unserer Welt, die um ihr Leben und um ihr Überleben bangen.

(Siehe dazu auch den Aufruf Leipziger Bürgerrechtler zum Verzicht auf Gewalt bei den Demonstrationen!)

12. Januar 2015: Stiftung erinnert bei NOLEGIDA-Demonstration an Herbst 1989

No Legida Demo
Foto: Uwe Willmann

Gesine Oltmanns vom Stiftungskuratorium forderte wie damals ein „offenes Land mit freien Menschen“

Die Stiftung Friedliche Revolution hat bei der ersten Demonstration gegen die islamfeindlichen Legida-Kräfte an die mutigen Montagsdemonstrationen im Herbst 1989 erinnert. Wie vor 25 Jahren trug Gesine Oltmanns vom Stiftungskuratorium auch beim NOLEGIDA-Sternmarsch am 12. Januar in Leipzig ein Transparent mit der Aufschrift „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ (siehe Foto). weiter lesen

07. Januar 2015: Stiftung: Pegida missbraucht die Werte der Friedlichen Revolution

Erklärung ruft zum Engagement für eine einladende und lebenswerte Gesellschaft auf

Leipzig, 7. Januar 2015. Die Stiftung Friedliche Revolution hat dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Pegida-Proteste am Ziel einer gerechten und lebenswerten Gesellschaft festzuhalten. Pegida-Demonstranten in ganz Deutschland und Kräfte in anderen Ländern Europas missbrauchten die Werte der Friedlichen Revolution, beklagte die Stiftung am Mittwoch, 7. Januar, in einer in Leipzig veröffentlichten Erklärung. Diese Werte, mit denen die Mehrheit der DDR-Bevölkerung vor 25 Jahren das Ende der SED-Herrschaft erzwungen habe, stünden für eine weltoffene, multikulturelle Gesellschaft, „die für Verschiedenheit eintritt und darin keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung sieht“. weiter lesen

17. Dezember 2014: Leipzig: Stiftung stellt ihren neuen Schülerfilm zur Verfügung

„Jetzt sind WIR dran“ will junge Leute zu gesellschaftspolitischem Engagement ermuntern

Schülerfilm Jetzt sind wir dran, 2014

Leipzig, 17. Dezember 2014. Die Stiftung Friedliche Revolution macht Schulen und andere Bildungseinrichtungen darauf aufmerksam, dass der Schülerfilm „Jetzt sind WIR dran“ ab sofort für Unterrichtszwecke bei der Stiftung bestellt werden kann. Der 30 Minuten lange Streifen, der in diesem Sommer in einem gemeinsamen Projekt mit dem Evangelischen Schulzentrum in Leipzig entstanden ist, will junge Leute zu gesellschaftspolitischem Engagement ermuntern.

Für den Film hatten sich Schüler auf die Suche nach Zeitgenossen begeben, die sich bereits gesellschaftlich und politisch engagieren, um Tipps und Anregungen zu erhalten. „Wir hoffen sehr, dass die Botschaft des Filmes vor allem bei jungen Menschen dazu führt, sich für gesellschaftliche und politische Belage sowie für mehr demokratische Teilhabe in unserer Gesellschaft einzusetzen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor, zum Anliegen des Films. weiter lesen

9. Dezember 2014: „Herbstsalon2014Leipzig“ der Stiftung Friedliche Revolution ausgezeichnet

Bundeszentrale für politische Bildung würdigt Engagement bei der Vermittlung der Ereignisse vor 25 Jahren

Auszeichnung Herbstsalon 2014

Die Stiftung Friedliche Revolution ist von der Bundeszentrale für politische Bildung für ihr Engagement bei der Vermittlung der Ereignisse im Herbst 1989 ausgezeichnet worden. Das Medienprojekt „Herbstsalon2014Leipzig“, das vom 4. September bis 12. Oktober täglich rund zehn Stunden Filme aus und über die DDR sowie über die Friedliche Revolution gezeigt hat, gehörte zu den 24 Preisträgern des Wettbewerbs "25 Jahre Mauerfall – Geschichte erinnern, Gegenwart gestalten". weiter lesen

29. Oktober 2014: Dokumentarfilm über Whistleblower Edward Snowden mit Leipziger Ring geehrt

Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution für US-amerikanische Filmemacherin Laura Poitras

Filmpreisverleihung

Leipzig. Der Dokumentarfilm CITIZENFOUR über den NSA-Skandal und die Enthüllungen durch Edward Snowden ist am 29. Oktober mit dem Leipziger Ring ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution wurde in der Leipziger Nikolaikirche an die US-amerikanische Filmemacherin Laura Poitras verliehen. Der Leipziger Ring ist die erste Auszeichnung im derzeit laufenden Internationalen Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival. Die Stiftung würdigt mit dem Preis einen künstlerischen Dokumentarfilm, der bürgerschaftliches Engagement für Demokratie und Menschenrechte beispielhaft aufzeigt oder der unter großem persönlichem Einsatz und Mut des Regisseurs gegen Widerstände und Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit entstanden ist. weiter lesen

14. Oktober 2014: Herbstsalon auf Leipziger Leuschner-Platz hat Pforten geschlossen

Stiftung Friedliche Revolution zeigte seit 4. September rund 400 Stunden Spiel- und Dokumentarfilme

Leipzig. Eine insgesamt positive Bilanz hat die Stiftung Friedliche Revolution zum Abschluss ihres fast sechswöchigen Filmmarathons auf dem Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz gezogen. Der „Herbstsalon2014Leipzig“, bei dem seit 4. September über 400 Stunden Spiel- und Dokumentarfilme aus und über die DDR gezeigt wurden, habe mehrere Tausend Besucher angelockt. Gut besucht gewesen seien auch die vielfältigen Vortrags- und Gesprächsangebote im Begleitprogramm der Veranstaltungsreihe, die unter der Schirmherrschaft von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung stand, berichtete Projektleiterin Gesine Oltmanns am Dienstag in Leipzig. weiter lesen

12. September 2014: Stiftung gibt Buch über "Das Revolutionsjahr 1989" heraus

Buch
 

Nach ihrem Kalender für 2014 hat die Stiftung Friedliche Revolution nun auch ein Buch herausgegeben, das 25 Jahre nach dem Ende der SED-Herrschaft mit 57 Beiträgen namhafter Zeitzeugen und Journalisten auf die vielfältigen Aspekte aufmerksam machen will, die zum Herbst 1989 führten, oder die Eindrücke aus der Zeit der Demonstrationen festhalten. Es trägt den Titel „Das Revolutionsjahr 1989 – Ein Lesebuch mit Jahreschronik“, hat einen Umfang von 208 Seiten und kostet 19,89 Euro. weiter lesen

3. September 2014: Herbstsalon 2014 Leipzig eröffnet

Eröffnung Herbstsalon Leipzig 2014
 

Auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig ist am 3. September ein sechswöchiges Filmprogramm mit Beiträgen aus und über die DDR feierlich eröffnet worden. Es hat den Titel „Herbstsalon 2014 Leipzig“ und zeigt bis 12. Oktober täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr bis zu zehn Stunden Filme, die sich mit dem Leben, der Opposition und der Friedlichen Revolution in der DDR auseinandersetzen. Ergänzt wird das Programm durch abendliche Diskussionen, Zeitzeugengespräche und Lesungen. weiter lesen

10. Juli 2014: Stiftung lädt zum Herbstsalon 2014 Leipzig auf den Wilhelm-Leuschner-Platz

Herbstsalon Leipzig 2014
 

Kann man aus Geschichte(n) lernen? Die Stiftung Friedliche Revolution und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig meinen Ja und präsentieren – 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution - vom 4. September bis 12. Oktober 2014 auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz / Platz der Friedlichen Revolution in Leipzig einen „Herbstsalon“. In dem von Studierenden der Hochschule konzipierten Pavillon werden fast sechs Wochen lang Dokumentar- und Spielfilme über und aus der DDR gezeigt, die den Bogen von der Zeitgeschichte bis zur Gegenwart spannen. weiter lesen

30. Juni 2014: Stiftung Friedliche Revolution trauert um Christian Führer

Christian Führer
Pfarrer em. Christian Führer
(1943 - 2014)

Die Stiftung Friedliche Revolution trauert um Pfarrer em. Christian Führer. Ihm verdankt sie den wesentlichen Anstoß zu ihrer Gründung vor fünf Jahren, aber auch maßgebliche Impulse für die seither geleistete Arbeit. Mit ihm verliert sie einen ebenso aufrichtigen wie glaubwürdigen Christenmenschen sowie einen warmherzigen, mutigen und engagierten Mitstreiter, der wie kein anderer auf seine Weise zur Friedlichen Revolution beigetragen hat. Als Mitglied des Vorstands unserer Stiftung hat er sich bis in seine letzten Lebenstage für die Anliegen der Stiftung eingesetzt.

Christian Führer hat die Friedliche Revolution gern als „Wunder biblischen Ausmaßes“ bezeichnet. Aber nicht nur im Herbst 1989, sondern sein ganzes Leben lang hat er aus seiner unbefangenen Jesusfrömmigkeit heraus den Mut zur Veränderung und zugleich diese unwiderstehliche Verbindlichkeit aufgebracht. Für ihn gehörten Altar und Straße zusammen. Das hat er nicht nur in seinen Gottesdiensten und Friedensgebeten gepredigt, sondern auch gelebt. Das war zweifellos auch ein Teil der großen Kraft, die hinter der Friedlichen Revolution stand. weiter lesen

24. Juni 2014: Leipziger Montagsdemonstrationen mit Nationalpreis geehrt

Auszeichnung ging stellvertretend an die Pfarrer Christian Führer und Christoph Wonneberger sowie an Uwe Schwabe und das Archiv Bürgerbewegung

Bayreuth-Preis an Christian Führer Mit einer Feierstunde im Französischen Dom in Berlin sind am Dienstag mehrere Repräsentanten der Leipziger Montagsdemonstrationen mit dem diesjährigen Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung geehrt worden. Die mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Auszeichnung ging stellvertretend an die Pfarrer Christian Führer und Christoph Wonneberger sowie an Uwe Schwabe und an das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. Die Urkunden übergab der frühere sächsische Regierungschef Prof. Dr. Kurt Biedenkopf als Senatspräsident der 1993 gegründeten Nationalstiftung. weiter lesen

9. Mai 2014: Vortragsabend in Leipzig: Wohin steuert die Ukraine?

Renommierter ukrainischer Journalist berichtet aus seinem Heimatland

Leipzig, 9. Mai 2014. „Wohin steuert die Ukraine?“ ist das Thema eines Vortrags, zu dem der aus Lemberg (Lwiw) stammende Journalist Juri Durkot am Freitag, 9. Mai, in Leipzig erwartet wird. Durkot, der mit seinen politischen Berichten und Analysen wiederholt auch in deutschsprachigen Medien publiziert hat, gilt als profunder Kenner der Situation in seinem Heimatland. Zu der Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion hat die Stiftung Friedliche Revolution in Kooperation mit dem Archiv Bürgerbewegung eingeladen. Der Vortragsabend findet um 19.00 Uhr im Konferenzraum der Bundesbehörde (04109 Leipzig, Dittrichring 24) statt. weiter lesen

22. April 2014: Leipziger Nikolaikirche zeigt "Revolution der Würde" in Bildern

Ausstellung mit Fotografien des ukrainischen Fotografen Vladyslaw Musienko

Leipzig, 22. April 2014. In der Leipziger Nikolaikirche ist seit dem 29. April eine einmalige Ausstellung mit Bildern des ukrainischen Fotografen Vladyslaw Musienko von der "Revolution der Würde" und dem brutalen Vorgehen gegen die Demonstranten auf dem Majdan in Kiew zu sehen. Musienko, der auf Einladung der Stadt Leipzig auch zur Ausstellungseröffnung in Leipzig war, hat von November 2013 bis Februar 2014 wie kaum ein anderer die Ereignisse auf dem zentralen Platz der ukrainischen Hauptstadt verfolgt und im Bild festgehalten. Mit der Ausstellung, die in den Eingangskapellen der Nikolaikirche gezeigt wird, ist erstmals eine Auswahl seiner Fotos in Deutschland zu sehen. Die Ausstellung, die in Kooperation des Archivs Bürgerbewegung und der Stiftung Friedliche Revolution mit dem Leipzig Verein „Ukraine-Kontakt“ und der Ev.-Luth. Nikolaigemeinde entstanden ist, wird noch bis 27. Mai gezeigt und wird danach in Zittau aufgebaut. weiter lesen

04. April 2014: Christian Führer mit Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität geehrt

Familie nahm die Auszeichnung für den erkrankten Theologen in der Wagner-Stadt entgegen

Bayreuth-Preis an Christian Führer Pfarrer Christian Führer, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Stiftung Friedliche Revolution, ist am 4. April mit dem „Wilhelmine-von Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Für den erkrankten Preisträger nahmen seine Tochter Katharina Köhler und seine Söhne Sebastian und Georg Führer die Auszeichnung bei einem Festakt am 4. April in Bayreuth entgegen.
Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann würdigte in ihrer Laudatio das soziale wie das Friedensengagement des langjährigen Pfarrers an der Leipziger Nikolaikirche sowohl vor wie auch nach der Friedlichen Revolution. weiter lesen

14. März 2014: Stiftung gratuliert diesjährigen Nationalpreisträgern

Die Stiftung Friedliche Revolution begrüßt die Entscheidung für den diesjährigen Nationalpreis und gratuliert den Preisträgern zu ihrer hohen Auszeichnung. Dass ausgerechnet 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution mit Christian Führer, Christoph Wonneberger, Uwe Schwabe und dem Archiv Bürgerbewegung Repräsentanten der Montagsdemonstrationen von 1989 geehrt werden, unterstreiche sehr nachdrücklich die besondere Rolle, die Leipzig für den gewaltfreien Umsturz im Herbst 1989 gespielt habe, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor, am Freitag in Leipzig. weiter lesen

12. März 2014: Stiftung stellt Schulen Film über NS-Opfer zur Verfügung

Die Stiftung Friedliche Revolution macht Schulen und andere Bildungseinrichtungen darauf aufmerksam, dass sie den Dokumentarfilm „Ein schwarzes Schaf“ über das NS-Opfer Friedrich Wilhelm Schilling ab sofort für Unterrichtszwecke bei der Stiftung bestellen können. Der 24 Minuten lange Film, der in einem gemeinsamen Projekt mit dem Evangelischen Schulzentrum Leipzig entstanden ist, zeichnet den Lebensweg des christlichen Pazifisten nach, der im Frühjahr 1939 nach wiederholtem Protest gegen die Kriegs- und Rüstungspolitik des NS-Regimes verhaftet und ins KZ Sachsenhausen verbracht wurde. Dort ist er wenige Monate später an den Folgen der sogenannten Schutzhaft im Alter von 37 Jahren gestorben. weiter lesen

26. Februar 2014: Berliner Pfarrerin Ruth Misselwitz mit Verdienstkreuz geehrt

Die Berliner Pfarrerin Ruth Misselwitz ist am 26. Februar mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die hohe Ehrung nahm der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in der Berliner Senatskanzlei vor. Die 62-Jährige gehört seit Jahren dem Kuratorium der Stiftung Friedliche Revolution an. weiter lesen

26. Februar 2014: Stiftung unterstützt Umbruch in der Ukraine

Die Stiftung Friedliche Revolution hat die Menschen in der Ukraine erneut ermutigt, ihren Kampf um Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit friedlichen Mitteln fortzusetzen. „Alle Gewaltsiege von heute sind nichts anderes als die Niederlagen von morgen“, betonte sie am Mittwoch in Leipzig. Bereits im Dezember hatte die Stiftung gemeinsam mit zahlreichen anderen Unterzeichnern ihre Solidarität mit der Opposition in der Ukraine erklärt. weiter lesen

12. Dezember 2013: Stiftung solidarisch mit Opposition in der Ukraine

Die Stiftung Friedliche Revolution hat sich mit der Opposition in der Ukraine solidarisch erklärt. „Mit Hochachtung verfolgen wir Ihre Beharrlichkeit und Solidarität untereinander“, heißt es in einem Schreiben, das zahlreiche Akteure und Sympathisanten der Friedlichen Revolution in der DDR an die ukrainische Opposition gerichtet haben. Darin würdigen die Initiatoren den Mut und die Entschlossenheit, mit der die Opposition „mit Füßen und Fahnen“ über die Grundwerte Europas auf der Straße abstimmt, und ermuntern dazu, sich die gewaltlose Ausdauer zu bewahren.

Das Schreiben an die ukrainische Opposition, das die Namen von mehr als 70 Unterzeichnern trägt, hat folgenden Wortlaut: weiter lesen

01. November 2013: Film über Foltererfahrungen von Frauen im Iran mit „Leipziger Ring“ geehrt

Filmpreisverleihung 2013

Stiftung Friedliche Revolution würdigt Dokumentation von Nahid Persson Sarvestani

Leipzig, 1. November 2013. Der Film „Min stulna revolution“ (My Stolen Revolution) über iranische Frauen, die nach Jahren der Haft erstmals im Exil offen über ihre Foltererfahrungen sprechen, ist am Freitagabend im Rahmen des internationalen DOK-Filmfestivals in Leipzig mit dem Filmpreis „Leipziger Ring“ der Stiftung Friedliche Revolution ausgezeichnet worden.
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und ging an die in Norwegen lebende Dokumentarfilmerin Nahid Persson Sarvestani. Für die Autorin, die an dem Abend verhindert war, nahm mit Monireh Baradaran eine der Protagonistinnen des 2013 entstandenen Films die Auszeichnung entgegen. In einer Videobotschaft dankte die Preisträgerin für die Auszeichnung und betonte, es gebe ihr neue Kraft zur Fortsetzung ihrer filmischen Arbeit. weiter lesen